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Ersteinrichtung

Diese Seite ist die Betriebs-Checkliste vor dem ersten produktiven Lauf.

Ziel der Ersteinrichtung

Vor dem ersten Job sollten fünf Bereiche sauber gesetzt sein:

  1. Pfade und Templates
  2. Laufwerk und Disc-Erkennung
  3. Metadatenzugang über TMDb
  4. Encode-Standards und Queue-Regeln
  5. optionale Automatisierung und Benachrichtigungen

Empfohlene Reihenfolge

1. Basis in Settings -> Konfiguration

Prüfe zuerst diese Kernfelder:

  • RAW- und Zielordner für Blu-ray, DVD, CD, Audiobooks und Converter
  • Log Ordner
  • TMDb Read Access Token
  • MakeMKV Kommando, HandBrake Kommando, Mediainfo Kommando
  • FFmpeg Kommando, FFprobe Kommando, cdparanoia Kommando, mkvmerge Kommando, falls du die jeweiligen Workflows nutzt

Danach speichern.

2. Pfade und Templates bewusst festlegen

Wichtig für den Alltag:

  • Film-Workflows nutzen die RAW- und Film-Ausgabeordner sowie die Film-Output-Templates
  • Serien-Workflows nutzen zusätzlich die Serien-RAW-Ordner, die Serien-Zielordner und die Episode-/Multi-Episode-Templates
  • Audiobooks nutzen Audiobook RAW-Ordner, Audiobook Output-Ordner, Audiobook RAW Template, Output Template (Audiobook) und Kapitel Template (Audiobook)
  • Converter nutzt Converter Raw-Ordner, Converter Ausgabe (Video), Converter Ausgabe (Audio) sowie Output-Template (Video) und Output-Template (Audio)
  • Downloads nutzen Download ZIP-Ordner

Wenn du auf NAS, USB oder mit anderen Benutzern/Gruppen schreiben willst, prüfe auch die jeweils zugehörigen Eigentümer ...-Felder.

3. Laufwerk und automatische Erkennung prüfen

Relevant:

  • Laufwerksmodus
  • Explizite Laufwerke, falls du nicht mit Auto-Discovery arbeiten willst
  • Automatische Disk-Erkennung
  • Polling Intervall (ms) im Expertenmodus
  • Laufwerk nach Rip auswerfen

Empfehlung:

  • Einzelnes Standardlaufwerk: auto
  • mehrere stabile Laufwerke oder ungewöhnliche Device-Mappings: Explizite Laufwerke

4. TMDb und Metadatenverhalten festlegen

Relevant:

  • TMDb Read Access Token
  • Film-Sprache
  • Fallback Sprache
  • Coverart-Nachladen aktiv
  • Coverart-Prüfintervall (Stunden)
  • NFO nach Encode erzeugen

Diese Einstellungen wirken direkt in Metadatensuche, Serienzuordnung, Nachpflege von Covern und im finalen Output.

5. Encode- und Review-Standards festlegen

Für Video-Workflows besonders wichtig:

  • Minimale Titellänge (Minuten)
  • TMDb Runtime-Abzug für Playlistfilter (%)
  • HandBrake Preset und HandBrake Extra Args je Medium
  • Review Audio-Sprachen (...)
  • Review UT-Sprachen (...)
  • Ausgabeformat

Praxis:

  • Minimale Titellänge filtert Bonusmaterial früh weg
  • TMDb Runtime-Abzug ... lockert bei problematischen Blu-rays die Laufzeitprüfung der Playlist-Kandidaten
  • Review-Sprachen bestimmen, welche Audio-/Untertitelspuren in der Review schon vorausgewählt sind

6. Queue-Verhalten definieren

Stelle diese vier Felder bewusst ein:

  • Parallele Jobs
  • Max. parallele Audio CD Jobs
  • Max. Encodes gesamt (medienunabhängig)
  • Audio CDs: Queue-Reihenfolge überspringen

Damit steuerst du, wie aggressiv Ripster mehrere Jobs gleichzeitig startet.

7. Optional: User-Presets und Standard-Zuordnungen

Unter Settings -> Encode-Presets kannst du:

  • eigene HandBrake-User-Presets anlegen
  • Standard-Zuordnungen für Blu-ray Film, Blu-ray Serie, DVD Film, DVD Serie setzen

Diese Defaults wirken später in der Review automatisch vorbefüllend.

8. Optional: Benachrichtigungen

Prüfe:

  • PushOver aktiviert
  • Token/User/optional Device
  • Event-Toggles wie Bei manueller Auswahl senden, Bei Rip-Start senden, Bei Erfolg senden

Danach in Settings den Button PushOver Test ausführen.

9. Optional: Automatisierung

Erst wenn die Grundkonfiguration stabil ist:

  1. Skripte anlegen und testen
  2. Skriptketten aufbauen
  3. Cronjobs aktivieren

Funktionsprüfung

Ein sinnvoller Kurztest:

  1. Disc in Ripper erkennen lassen
  2. Analyse starten
  3. TMDb-Metadaten übernehmen
  4. ggf. Playlist-/RAW-Entscheidung durchlaufen
  5. bis Bereit zum Encodieren kommen
  6. Encode starten
  7. Ergebnis in Historie prüfen

Typische Konfigurationsfehler

Symptom Häufige Ursache
Disc wird nicht erkannt Laufwerksmodus oder Auto-Erkennung passt nicht
Playlist-Auswahl wirkt unplausibel Minimale Titellänge oder TMDb Runtime-Abzug ... ist zu streng/zu locker
falsche Spuren sind in der Review vorausgewählt Review-Sprachfilter oder HandBrake-Args greifen unerwartet
Ausgabe landet am falschen Ort Profilpfade oder Templates greifen über Fallback
Queue verhält sich unerwartet Parallele Jobs, CD-Limit und Gesamtlimit widersprechen sich

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